Nichtraum Manufaktur → 1080p upscale restoration
“Footage I filmed of the World Trade Center Collapsing on 9/11/2001. Filmed from the roof of 64 St Marks Place in NYC on a Sony DCR-VX2000 with a generic teleconverter and tripod. For historical archival purposes only. I beg everyone to PLEASE be courteous in the comments section.
UPDATED NOTES
I am updating the video description to address some of the comments, questions, and accusations that I have been seeing frequently.
Why didn’t you submit the video to “competent authorities”?
The day I filmed the footage, I took a dub and rollerbladed (as public transportation was not available) to the nearest precinct to provide the footage to authorities. Keep in mind that I used a physical paper phone book to figure out where to go as smart phones didn’t exist. The precinct was overwhelmed and the last thing I think they wanted was a random 24 year old claiming had important information. The precinct politely brushed me away, telling me that they were too busy. They did not take my video tape.
Why are people around the camera speaking so casually – sometimes even laughing?
I don’t know where to start on this one…. I agree that the tone of some of the voices may sound inappropriate at times, but if you understand the language and the context, I think things will make a little more sense. I hear the most prominent incident of this “laugh” immediately after a by-standing man says 「超やばくね」. Which translates roughly to something like “Sh*t, That’s so messed up”. I can only assume that that was a nervous laugh. (I have more to say but am limited by max characters)As the speaker you are referring to has deceased, there is no way for me to verify his state of mind, but I do not think he was mocking or trying to be disrespectful. People I personally know who lived closer to Ground Zero have died in the following years due to respiratory complications. I don’t have proof, but I am pretty confident that their deaths were due to asbestos inhalation. To be clear this is no laughing matter to me, or the other people speaking Japanese who were enrolled at a school located at the base of the Twin Towers.
My voice is hardly in the video as I was focused on the camera, and I didn’t know what to think, or what to believe. The only real source of information I had at the time was a portable radio which someone from the building brought to the roof. Other than that was all rumors. As the towers were burning for such a long time, I had assumed / hoped that most of the people in the building had been evacuated. At some point in the video, someone says he heard on the radio that “6 people had died in the incident.” It may be hard to imagine but back in 2001 there were no smart phones, IF you were lucky to have home internet , it was 56k modem dial up (AOL or Earthlink in NYC). No Instagram, no Facebook, no YouTube, no Google (Correction: Google did exist but, the dominant search engine was Yahoo at the time). If you are on a roof during a crisis, the only way to get information was via a portable radio or word of mouth. Thus rumors and misinformation was rampant, making it difficult to understand what was really going on. We were all aware that all tunnels and bridges to Manhattan had been closed and all public transportation was at a halt. All while there were plenty of rumors that the Empire State Building or the Brooklyn bridge might be next. There was a lot of uncertainty along with a feeling of not being able to escape if necessary. Being on a roof in direct sunlight on a hot summer day for hours also takes a toll on your ability to think straight. Being in such a situation for hours, I don’t blame people for not staring the entire time, and at times having regular conversations. I may come off as sounding defensive, but I hope you can try to understand. If you weren’t there, (and if you’ve never lived life with no internet / social media / when you had to flip through a phone book or look at a printed map instead of using Google Maps) I think it would be very difficult to understand.
The audio is off towards the end of the video:
Yes. As the video progresses, the audio drifts out of sync with the video. By the end I seems to be about 5 to 7 seconds off. This is the reason why I have been in the process of digitizing my past video tapes for the last few years. I started digitizing when I realized that some of my video tapes were degrading to the point that many were unplayable due to visual or audio glitches, or both.”
World Trade Center | 2001-09-11 – Aufnahmen des Einsturzes von Kei Sugimoto
Aufnahmen, die ich am 11. September 2001 vom Einsturz des World Trade Centers gemacht habe. Gefilmt vom Dach des Gebäudes 64 St. Marks Place in New York City mit einer Sony DCR-VX2000, einem handelsüblichen Telekonverter und einem Stativ. Nur für historische Archivzwecke. Ich bitte alle inständig, im Kommentarbereich höflich zu bleiben.
AKTUALISIERTE HINWEISE
Ich aktualisiere die Videobeschreibung, um auf einige der Kommentare, Fragen und Anschuldigungen einzugehen, die mir häufig begegnet sind.
Warum hast du das Video nicht bei den „zuständigen Behörden“ eingereicht?
An dem Tag, als ich die Aufnahmen machte, fertigte ich eine Kopie an und fuhr auf Inlineskates (da keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung standen) zur nächstgelegenen Polizeiwache, um den Behörden das Material zur Verfügung zu stellen. Man bedenke: Ich musste in einem gedruckten Telefonbuch nachschlagen, wohin ich gehen sollte, da es noch keine Smartphones gab. Die Wache war völlig überlastet, und das Letzte, woran sie interessiert waren, war vermutlich ein dahergelaufener 24-Jähriger, der behauptete, wichtige Informationen zu haben. Man wies mich höflich ab und sagte, man sei zu beschäftigt. Mein Videoband wurde nicht angenommen.
Warum sprechen die Leute in Kameranähe so beiläufig – und lachen sogar manchmal?
Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll… Ich stimme zu, dass der Tonfall einiger Stimmen bisweilen unangemessen wirken mag; doch wenn man die Sprache und den Kontext versteht, ergibt sich meiner Meinung nach ein verständlicheres Bild. Das deutlichste Beispiel für dieses „Lachen“ höre ich direkt, nachdem ein umstehender Mann „Chō yabaku ne“ sagt. Das lässt sich grob mit „Scheiße, das ist ja völlig irre“ übersetzen. Ich kann nur vermuten, dass es sich um ein nervöses Lachen handelte. (Ich hätte noch mehr dazu zu sagen, bin aber durch die Zeichenbegrenzung eingeschränkt.) Da der Sprecher, auf den Sie sich beziehen, inzwischen verstorben ist, kann ich seinen damaligen Gemütszustand nicht mehr überprüfen; ich glaube jedoch nicht, dass er sich lustig machen oder respektlos sein wollte. Menschen aus meinem persönlichen Umfeld, die näher am Ground Zero wohnten, sind in den Folgejahren an Atemwegskomplikationen gestorben. Ich habe zwar keine Beweise, bin mir aber ziemlich sicher, dass ihr Tod auf das Einatmen von Asbest zurückzuführen war. Um das klarzustellen: Für mich – und auch für die anderen Japanisch sprechenden Personen, die eine Schule am Fuße der Twin Towers besuchten – ist das absolut keine Angelegenheit, über die man Witze machen könnte.
Meine Stimme ist in dem Video kaum zu hören, da ich mich auf die Kamera konzentrierte und nicht wusste, was ich denken oder glauben sollte. Die einzige wirkliche Informationsquelle, die ich damals hatte, war ein tragbares Radio, das jemand aus dem Gebäude mit aufs Dach gebracht hatte; ansonsten gab es nur Gerüchte. Da die Türme so lange brannten, war ich davon ausgegangen – oder hatte zumindest gehofft –, dass die meisten Menschen im Gebäude bereits evakuiert worden waren. An einer Stelle im Video sagt jemand, er habe im Radio gehört, dass „bei dem Vorfall sechs Menschen ums Leben gekommen seien“. Es mag schwer vorstellbar sein, aber im Jahr 2001 gab es noch keine Smartphones; und wenn man das Glück hatte, zu Hause Internet zu haben, dann lief das über eine 56k-Modem-Einwahl (in New York etwa über AOL oder Earthlink). Kein Instagram, kein Facebook, kein YouTube, kein Google (Korrektur: Google existierte zwar schon, aber die dominierende Suchmaschine war damals Yahoo). Wenn man sich während einer Krise auf einem Dach aufhielt, konnte man Informationen nur über ein tragbares Radio oder durch Mundpropaganda erhalten. Dementsprechend verbreiteten sich Gerüchte und Falschinformationen rasend schnell, was es schwierig machte, die Lage wirklich zu durchschauen. Uns allen war klar, dass sämtliche Tunnel und Brücken nach Manhattan gesperrt und der öffentliche Nahverkehr eingestellt worden waren. Gleichzeitig kursierten zahlreiche Gerüchte, dass als Nächstes das Empire State Building oder die Brooklyn Bridge an der Reihe sein könnten. Es herrschte große Ungewissheit, gepaart mit dem Gefühl, im Notfall nicht fliehen zu können. Zudem beeinträchtigt es das klare Denkvermögen, wenn man an einem heißen Sommertag stundenlang in der prallen Sonne auf einem Dach ausharrt. Angesichts einer solchen Situation über Stunden hinweg mache ich niemandem einen Vorwurf, wenn er nicht die ganze Zeit starr auf das Geschehen blickte, sondern zwischendurch auch ganz normale Gespräche führte. Vielleicht klinge ich etwas rechtfertigend, aber ich hoffe, ihr könnt das nachvollziehen. Wenn du nicht dabei warst (und wenn du nie ein Leben ohne Internet oder soziale Medien geführt hast – also eine Zeit, in der man noch im Telefonbuch blättern oder auf eine gedruckte Karte schauen musste, statt Google Maps zu nutzen), dürfte es meiner Meinung nach sehr schwer sein, das nachzuvollziehen.
Gegen Ende des Videos stimmt der Ton nicht mehr:
Ja. Im weiteren Verlauf des Videos gerät der Ton zunehmend aus dem Takt. Am Ende beträgt die Verzögerung schätzungsweise 5 bis 7 Sekunden. Genau aus diesem Grund bin ich schon seit einigen Jahren dabei, meine alten Videokassetten zu digitalisieren. Ich habe damit begonnen, als ich feststellte, dass sich der Zustand einiger meiner Bänder so stark verschlechtert hatte, dass viele aufgrund von Bild- oder Tonstörungen – oder beidem – nicht mehr abspielbar waren.
→ DOWNLOAD + ODYSEE + Youtube + Orginal 480p
As of 2023, I'm a 48 year old Japanese American in a "midlife crisis". Thought it would never be too late to try something I always wanted to do.
