“14 Sanktionspakete gegen Russland, eine EU-Resolution zum Beschuss russischen Territoriums und ständiges rhetorisches Aufrüsten: Die Europäische Union hat die ursprüngliche Idee eines friedlichen Staatenverbunds längst aufgegeben. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Michael von der Schulenburg, der bei der Europawahl dieses Jahres für das BSW in das Europaparlament eingezogen ist. Der ehemalige Diplomat der OSZE und der UN beleuchtet im aktuellen Gespräch mit Alexander von Bismarck, wie er den Zustand des EU-Parlaments wahrnimmt und wie sich seine Arbeit von jener bei den Vereinten Nationen unterscheidet.
Außerdem geht er im Gespräch darauf ein, was einen guten Diplomaten auszeichnet und warum Deutschland in dieser Hinsicht derzeit äußerst schlecht aufgestellt ist. Darüber hinaus spricht er über seine Friedensmission für die kommenden fünf Jahre, die er nun als EU-Parlamentarier anstrebt, sowie über die Herausforderungen, die mit der Arbeit in Brüssel und Straßburg verbunden sind.”
In der neuesten Folge von „Realpolitik mit Alexander von Bismarck“ geht es neben den aktuellen Diskussionen von Staats- und Regierungschefs der EU, eingefrorene Gelder Russlands für die Aufrüstung der Ukraine zu nutzen.
In dieser Folge wirft Alexander von Bismarck einen kritischen Blick auf die kontroversen Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Deutschen Einheit in Saarbrücken und Friedrich Merz’ jüngste Äußerung, die aufhorchen lässt: „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.“
■ angebliche Luftraumverletzungen durch Russland im Ostseeraum ■ Estlands Forderung nach Artikel-4-Beratungen der NATO ■ Sanktionen gegen russisches LNG ■ Leistungskürzungen in der Gesundheitsversorgung ■ Ludwigshafener OB-Wahl und die aktuelle Kritik am ÖRR
■ Entscheidung der EU, die Sanktionen gegen Russland zu verlängern ■ Plan aus Brüssel, russisches Gas dauerhaft zu verbieten ■ Aussagen der ZDF-Journalistin Dunja Hayali über den Mord an Charlie Kirk