Update Reiner Fuellmich – So geht das gar nicht! Gleiche Fragen, unterschiedliche Behandlung?
In diesem Bittel-TV-Update vom 23. Oktober 2026 geht es um den Umgang des Niedersächsischen Justizministeriums mit Presseanfragen zur Situation von Dr. Reiner Fuellmich nach dessen Verlegung in die JVA Lingen.
Roger Bittel stellt dabei seine eigenen Anfragen den Presseanfragen von Viviane Fischer / 2020News gegenüber. Nach der in der Sendung dargestellten Chronologie richtete Fischer am 14., 15. und 21. Oktober Anfragen an das Ministerium und erhielt darauf Antworten. Bittel verweist dagegen auf eigene Anfragen vom 19., 21. und 22. Oktober, auf die nach seiner Darstellung bis zum Zeitpunkt der Sendung keine entsprechende Antwort eingegangen sei.
Im Mittelpunkt stehen damit insbesondere:
■ Presseanfragen zum Fall Reiner Fuellmich
■ das Niedersächsische Justizministerium
■ Viviane Fischer und 2020News
■ Roger Bittel und Bittel TV
■ unterschiedliche Reaktionen auf journalistische Anfragen
■ Fragen zur Verlegung von der JVA Bremervörde in die JVA Lingen
■ Haftbedingungen und aktuelle Unterbringung
■ Informationspflichten staatlicher Behörden gegenüber der Presse
■ Pressefreiheit und journalistisches Auskunftsrecht
■ die Frage, ob und warum vergleichbare Anfragen unterschiedlich bearbeitet werden
Bereits am 19. Oktober hatte Bittel TV über eine Antwort des Justizministeriums auf eine Presseanfrage von Viviane Fischer berichtet. Nun richtet Roger Bittel den Blick auf seine eigenen Anfragen und fragt, weshalb diese nach seiner Darstellung bislang unbeantwortet geblieben seien.
Die Gegenüberstellung bildet den Kern der Sendung: Warum erhält ein Medium eine Antwort, während ein anderes bei Fragen zum selben Vorgang keine erhält?
Dabei geht es nicht nur um den konkreten Fall Reiner Fuellmich, sondern grundsätzlich um den Zugang von Journalisten zu behördlichen Informationen und die Frage nach einer nachvollziehbaren und gleichmäßigen Behandlung von Presseanfragen.
Ob tatsächlich identische Fragen unter vollständig vergleichbaren Voraussetzungen gestellt wurden und aus welchen Gründen einzelne Antworten unterschiedlich behandelt oder zeitlich verzögert wurden, lässt sich aus der Gegenüberstellung allein nicht abschließend feststellen. Die Sendung dokumentiert daher vor allem die von Roger Bittel aufgeworfenen Fragen an das Ministerium.
Hintergrund bleibt die Verlegung Reiner Fuellmichs am 8. Oktober 2026 aus der JVA Bremervörde in die JVA Lingen sowie die seitdem öffentlich diskutierten Fragen zu Verlegungsgründen, Haftbedingungen, persönlichen Unterlagen, gesundheitlicher Situation und dem weiteren Strafvollstreckungsverfahren.
Dieses Video dokumentiert den Informationsstand vom 23.10.2026.
Dr. Reiner Fuellmich
JVA Lingen – Haupthaus 3
Kaiserstraße 5
49809 Lingen (Ems)
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