
Günter Hager, auch bekannt als H.G. Fortune / HG Fortune / HGF-Synthesizer (6. Mai 1954 – 31. Oktober 2014) betrieb ein Ein-Mann-Unternehmen namens „HGF-Synthesizer“ in Alfter bei Bonn in Deutschland.
In der Nichtraum Manufaktur von Westgård leben alle seine Instrumente im Klang fort werden kontinuierlich eingesetzt.
1974–1979: Band Aldebaran (zuerst Rock-Combo, dann elektronisch mit Orgeln, Synths, E-Gitarren, Minimal-Percussion). Mitglieder u. a. A. Tacke und M. Eigelshoven. Live-Auftritte u. a. 1976 in Bevern/Forst.
1983/84: Band H2S+E mit Horst „Dorian“ Schaefer (später Mathias Eigelshoven am Bass). Experimental Rock/Electronic. Live 1984 in Northeim mit SCI Pro One + Roland TR-808 als „Dreamteam“. Band löste sich auf, als Horst nach Wien zog
1990er: Eigenes algorithmisches Kompositions-System (Hardware-basiert mit Kawai K11/K4, Peavey DPM V2, Juno 106 etc.). Erzeugte 4 CDs (1996), Label ging pleite.
2000: Auftritt als „Sonic Sorcerer“ im Rheingarten Bonn.
Ab 2003: Wechsel zu SynthEdit → erste öffentliche VSTi „Wheel of Fortune“. Ab da über 30 kostenlose und kommerzielle Plugins (STS-Serie, ProtoPlasm, Swamp XT, AlioNoctis, Avatar ST usw.) – legendär für Ambient, Pads, Textures und Soundscapes. Alles 32-Bit-VST2.
Stil & Vermächtnis: Seine Plugins waren für ihre „Wave-Transition“-Technik, Lazy-Buttons und komplexe Modulation bekannt. Nach seinem Tod wurden fast alle als „NFG“ (Nearly Forgotten Gems) kostenlos freigegeben – Internet Archive.

