“44. Verhandlungstag im Untreueprozess gegen Dr. Füllmich
Dr. Füllmich setzte am 26.02.2025, dem vierten Tag in Folge, sein Plädoyer fort. Seinen Schwerpunkt legte er diesmal auf die Chatprotokolle zwischen ihm und Viviane Fischer, die belegen sollen, dass der Corona-Ausschuss zu keinem Zeitpunkt eine finanzielle Krise hatte. Auch diesmal machte er auf die drei Ebenen aufmerksam, die er als Handlungsrahmen des Gerichts sieht. Die erste Ebene sei der anfängliche Tatvorwurf der gesellschaftsrechtswidrigen Darlehensverträge. Die zweite Ebene sei das, was das Gericht daraus gemacht habe, nämlich verdeckte Treuhandverträge. Und die letzte Ebene betrifft den Umgang mit ihm als Häftling in der JVA Rosdorf, welcher zum Ziel habe, ihn “in den Wahnsinn zu treiben und weiterhin zu kriminalisieren”.
Diesmal konnte ich einen Füllmich-Kritiker davon überzeugen, seine Wahrnehmung und Einschätzung der Rechtslage auf der Agora vor dem Gericht mit mir zu teilen. Zwei Rechtsauffassungen wurden im Rahmen dieses Interviews deutlich.
Schließlich brachte die Hauptverteidigern Katja Wörmer noch einen ungewöhnlichen Aspekt zur Sprache. Angeblich soll die Staatsanwaltschaft gegen die Verteidiger Ermittlungen anstellen. Der Anzeigenerstatter soll davon früher erfahren haben als die Verteidiger selbst und soll dies auch unbeteiligten Dritten mitgeteilt haben.”
JVA Rosdorf Reiner Fuellmich Am Großen Sieke 8 37124 Rosdorf
Roger Bittel vergleicht seine unbeantworteten Presseanfragen zum Fall Reiner Fuellmich mit den Antworten des Justizministeriums an Viviane Fischer und fragt nach den Gründen für die unterschiedliche Behandlung.
Reiner Füllmich meldet sich überraschend live aus der JVA Lingen bei Bittel TV und spricht über die Niederlande-Klage, Öffentlichkeit vor Gericht und seine aktuelle Haftsituation.
Nach der Verlegung in die JVA Lingen bleiben Fragen zu Haftbedingungen, persönlichen Gegenständen und Gesundheitsbelastung offen – ein dringendes Fax soll die JVA zum Handeln bewegen.
Das Niedersächsische Justizministerium antwortet auf eine Presseanfrage von Viviane Fischer zur Verlegung Reiner Füllmichs nach Lingen – und damit auf zentrale Fragen zu Haft, Zuständigkeit und weiterem Vollstreckungsverfahren.
Nach überraschenden Verlegung in die JVA Lingen berichten Reiner Füllmich und seine Verteidigung über verschlechterte Haftbedingungen, gesundheitliche Belastungen und weiterhin offene Fragen zur möglichen Strafrestaussetzung.
In diesem Update vom 24. September 2026 geht es um ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft und um die weiterhin offene Frage seines Haft- und Vollstreckungsstatus.
In dieser persönlichen Nachricht, die am 17. September 2026 veröffentlicht wurde, äußert sich Fuellmich aus der Haft zum aktuellen Stand seines Verfahrens und zu den jüngsten Entscheidungen des Landgerichts Göttingen.